Stand August 18

War in letzter Zeit ziemlich abgetaucht. Bis runter zum Boden, nicht zerstört, aber ziemlich an- und ziemlich aufgeschlagen.
Mein Knie. Nach einer 500 km – Wanderung mit Emili und 15 kg Rucksack in Südspanien hatte ich Schmerzen im linken Knie. Diese begannen etwa bei der 8., von 18 Etappen. Abbrechen? Nein. Durchziehen. So langsam schwoll alles unter dem Knie.
Diagnose zuhause nach MRT: Morbus Ahlbäck. Nie davon gehört. Da stirbt der Knochen von innen her ab. Man weiß nicht, wo es herkommt, jedenfalls nicht durch Überbelastung. Langwierige bis erfolglose Behandlung, schaun mer mal. Herr Sirtl, kaufen Sie sich ein Fahrrad. Wenns gut geht, bekommen wir das in diesem Jahr wieder hin.
Tiefpunkt, Ade schöne Läufe. Fahrrad gekauft.

Orthopäde klopft ans Knie. Tuts weh? Ja. Ja. Ist besser. Nicht so sehr. Kaum noch. Heute nicht. Heute nicht. Heute nicht. Probieren Sie mal etwas zu joggen.
Probelaufen im Laufdress. 2 km, der Schmerz bleibt weg, 5 km, kein Schmerz, 10 km, na so was, 15 km, ja wie das läuft, 20 km, die Sonne geht auf, der Himmel erstrahlt, die Vögel zwitschern. Könnte noch weiter laufen, muss aber zum Mittagessen zuhause sein.
Eine Woche später der Reutlinger Stadtlauf, dann ein Marathönchen (Ermstal Marathon) zur Stärkung des neuen Selbstvertrauens und dann…wie Kerstin versprochen nach Luzern zur Rütli Challenge (Bericht folgt).
Zwei Läufe habe ich in dieser Zeit absagen müssen, aber das ist schon fast wieder vergessen.

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