Trainingscamp Kyffhäuser Traildays 18. bis 21. 03. 16

Meine Laufpartnerin Kerstin Wurst und ich haben  die Kyffhäuser-Traildays in Nordhausen geschafft.

Nach der Anfahrt am 18. März  in‘s Kyffhäuser-Land ging‘s gleich um 10 Uhr abends los mit dem ersten Lauf über 46 km + 700 HM. Wir liefen in zwei, manchmal drei Leistungsgruppen, sinnvoll bei 15 Teilnehmern und GPS-Navigation (keine Markierung an der Strecke). Erste Überraschung: Trails bedeutet nicht Wege, es ging manchmal kilometerlang durchs Unterholz und Gestrüpp oder über Spuren, die Bagger bei Waldarbeiten gezogen hatten, garniert mit den entsprechenden Höhenmetern. An manchen Steilhängen brauchte man alle Viere. Dann wieder liefen wir im Mondschein schier endlos auf schnurgeraden Feldwegen an ehemaligen LPG-Felder entlang. Eine Bachdurchquerung mit drei bis vier Metern stand auch auf dem Programm. Zweite Überraschung: gerader dort steht seit kurzer Zeit eine Fußgangerbrücke, keiner konnte wiederstehen.

Nach dem „Zieleinlauf“ blieben 1,5 Stunden Schlaf, dann ging’s morgens um 9 Uhr an die nächsten 49 km mit 1200 HM.

Laut Michael Frenz, den Veranstalter; war der erste Lauf zum müde machen, nun der zweite Lauf in den Südharz nach Stollberg und zurück zum mürbe machen.

qFast ohne Regeneration wieder über Stock und Stein, jetzt mit noch mehr Quer-Wald-Ein-Anteil, das ging richtig an die Substanz. Aber alles hat mal ein Ende, auch den Lauf haben wir geschafft. Abends in der Pizzeria konnte ich mich aber kaum auf Gespräche konzentrieren, ich war todmüde.

Gut dass man sich mit acht Stunden Schlaf dann so richtig regenerieren konnte bis zum dritten Lauf auf den Kyffhäuser. Der sollte noch einen Tick extremer werden, 48 km mit 1350 HM.  WeitereÜberraschung: der Körper hat’s einen gedankt.  Es lief alles gefühlt leichter als beim zweiten Traillauf.

Ziel erreicht: 143km mit insgesamt 3.200HM  innerhalb von 40 Std.

Die anschließende Heimfahrt verlief gut.

Drei Ultratrailläufe in 2 Tagen, ein perfektes Wochenende.

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