TrailDorado

Schon fast wieder eine Woche vorbei, der TrailDorado im Sauerland.Ein 24 h Traillauf
War mit Kerstin Wurst unterwegs, die leider nach 60 km aufgrund eines Sturzes Achillessehnenprobleme bekam.
Mehrere Sachen machen diesen Lauf für mich besonders:
– Ein dickes Lob an den Veranstalter: Tolles Drumherum. Klasse Verpflegung, kurze Wege,
– Freunde getroffen, insbesondere Andreas Schroth
– Ein 4 km – Rundenlauf, aber mit Abwechslung. Steile Anstiege, Wurzeltrails, Geraden, matschige Abwärtspassagen….aber immer bevor des richtig hart wurde, wechselte die Beanspruchung. Na ja, 50 km, 80 km, 100 km……wurde immer härter.
– und dann für mich ein schönes Ergebnis: 102 km mit 25 Runden und etwa 3000 Höhenmetern.
Das Wetter hielt. Lange konnte man im T-Shirt laufen. Die letzte Runde hats mal kurz gegossen, zum Abschluss kein Problem
Alles in Allem: Da würde ich gerne nochmal laufen.

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Goldsteig Ultrarace 19

ich bin wieder da.
Ende Juni hatte ich mir den Fußheber-Nerv gequetscht. 7 Wochen war an Laufen nicht zu denken, die 100 Meilen des Goldsteig-Ultratrails konnte ich abschreiben……..
……..aber nein, nicht so ganz. Ich habe alles getan, um meine Kondition zu halten, es könnte ja noch ein Wunder geschehen. Ich wollte von ganzem Herzen mit 70 Jahren noch einen 100 Meilen Lauf finishen (mindestens).
Ende?
Nein!
Letztes Wochenende habe ich den Goldsteig-Ultrarace mit 100 Meilen = 166 km nonstop durch Feld, Wald und Flur, Berg rauf und runter in der Oberpfalz in 40 h gefinished.

So liefs:
Mit dem Nerv geht es 2 Wochen vor dem Goldsteig-Ultratrail endlich aufwärts, ich stolpere nicht mehr sofort. Ich beginne wieder mit dem Laufen, erst auf dem Laufband, dann 18 km flach, 35 km Gelände. Die Zeit wird knapp. Ein 82 km-Lauf in 17 h über die Schwäbische Alb, 10 Tage vor dem Goldsteig-Ultra, war der ultimative Test. Mein linker Fuß hebt sich wieder gleichmäßig, Kondition ok, naja, und ich bin mental belastbar wie immer.

Am Donnerstag fahre ich mit Kerstin Wurst nach Marktredwitz. Unser Vorhaben: Wir laufen die 100 Meilen gemeinsam, anschließend läuft sie weiter die 661 km-Distanz und ich supporte mit dem Auto ihren Lauf die weiteren 5 Tage.
Start Freitag um 12 Uhr. Ziel Gütenland am Eixendorfer See. Wetter gut bis ideal. Nach 15 km habe ich mich eingelaufen und es geht weiter und weiter und weiter. Über die Fischteiche bei Tirschenreuth, das Waldnaabtal. Ich komme nachts an der Stelle vorbei, an der ich letztes Mal beinahe wg einem Fischotter in die Waldnaab gefallen wäre, aber diesmal gibt es keine besonderen Vorkommnisse. Manchmal laufe ich mit, mal ohne Kerstin. Nach 80 km, am ersten VP in Leuchtenberg der Schock. Kerstin muss abbrechen, eine Sehne im Fuss hat sich entzündet, völlig unerwartet.
Ein Tee, ein paar Kekse, weiter geht’s leider alleine. Durchs Pfreimdtal laufe ich bei Tagesbeginn, ein gefährliches Gelände. Eigentlich nicht bemerkenswert, schwierig ist die ganze Strecke. Der sehr hohe Trailanteil mit Steinen und Wurzeln und taunassem Gras erfordert immer volle Konzentration. Nur manchmal erlaubt der Weg, die Gedanken schweifen zu lassen. Aber ich nehme die schöne Landschaft, die netten Dörfer und Gespräche mit gastfreundlichen Bewohnern durchgängig intensiv auf. Vielleicht wegen der guten Durchblutung des Gehirns? Eine Überraschung: Kerstin kommt mir irgendwo im Nirgendwo mit einer schönen kalten Cola entgegen. Echte Fehler passieren mir nicht, aber des nachts komme ich vor Thanstein zweimal in gerodetes Gelände im Wald, der Weg verliert sich und ich brauche Ruhe und alle Sinne, wieder den rechten Weg zu finden. Der GPS-Track ist zuverlässig, aber im Dickicht kann eine Abweichung von 5 m schon ein Problem sein. Die gute Markierung des Goldsteiges hilft. Noch etwa 15 km die es in sich haben. In Thanstein supportet mich Kerstin nochmal. Dann hoch zur Steinernen Wand und die komplette Umrundung des Eixendorfer Sees mit seinen vielen Ausbuchtungen. Nach 41 h erreiche ich das Ziel. Dass ein Teil der Läufer von hier aus noch 5 Tage weiterläuft ist für mich nicht vorstellbar. Respekt. Jetzt schlafe ich geduscht erst mal 2 Stunden wie ein Stein. Kerstin kommt, wir frühstücken und vor der Heimfahrt wandern Kerstin und ich noch mal zur Steinernen Wand auf dem Schwarzwihrberg hoch. Bei meinen zwei Läufen war ich des Nachts oben. Nun will ich endlich am Tage dort oben die Aussicht geniessen.
Fazit: Schade um Kerstins Vorhaben. Für mich ein intensives, erfolgreiches Erlebnis. Ich blieb gesund….und das Leben bleibt spannend.

Für dieses Jahr ist noch ein 24h-Lauf geplant und 1 x betreutes Laufen – der Frankfurt-Marathon. Laufen ohne GPS, immer mit anderen um sich, kein Laufrucksack, keine Versorgungsprobleme, alles bei Tage….wie angenehm wird das sein.

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Neustart

In letzter Zeit hatte ich Probleme mit dem Computer. Einige Berichte zu Läufen blieben aus.

Dabei ging das Jahr ganz gut los.
Januar: Schindertrail 60 km, leider nicht gefinished, aber gelaufen
Februar: Jokertrail Heidelberg, 50 km bestens gefinished
März: 24 h-Lauf Heilbronn., nach 24 h 134 km gelaufen
April: Harter Mann in Niederstetten, 55 km gefinished

Die Berichte werden nachgeliefert.

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Stand Nov. 18

Was gibts Neues?

Nach dem Goldsteig Ultratrail war nun wieder mal betreutes Laufen angesagt. Der Dresden-Marathon stand auf dem Programm. Und wenn man schon in Dresden  ist, muss man auch in die Semperoper. Bin den Marathon in 4.29.01 durchgelaufen. Wie angenehm: kein Laufrucksack, Strecke abgesteckt, Verpflegung gesichert, kein Laufen im Dunkeln.

 

Ab und zu ist das mal ganz nett, aber Ultratrails sind einfach besser.

2 Wochen davor waren wir schon mal in Dresden und Umgebung. Wir sind 1 Woche im Elbsndsteingebirge  mit Frau, Kerstin, Gabi und Marianne gewandert. Beeindruckend. Hätte ich so nicht erwartet.

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Stand August 18

War in letzter Zeit ziemlich abgetaucht. Bis runter zum Boden, nicht zerstört, aber ziemlich an- und ziemlich aufgeschlagen.
Mein Knie. Nach einer 500 km – Wanderung mit Emili und 15 kg Rucksack in Südspanien hatte ich Schmerzen im linken Knie. Diese begannen etwa bei der 8., von 18 Etappen. Abbrechen? Nein. Durchziehen. So langsam schwoll alles unter dem Knie.
Diagnose zuhause nach MRT: Morbus Ahlbäck. Nie davon gehört. Da stirbt der Knochen von innen her ab. Man weiß nicht, wo es herkommt, jedenfalls nicht durch Überbelastung. Langwierige bis erfolglose Behandlung, schaun mer mal. Herr Sirtl, kaufen Sie sich ein Fahrrad. Wenns gut geht, bekommen wir das in diesem Jahr wieder hin.
Tiefpunkt, Ade schöne Läufe. Fahrrad gekauft.

Orthopäde klopft ans Knie. Tuts weh? Ja. Ja. Ist besser. Nicht so sehr. Kaum noch. Heute nicht. Heute nicht. Heute nicht. Probieren Sie mal etwas zu joggen.
Probelaufen im Laufdress. 2 km, der Schmerz bleibt weg, 5 km, kein Schmerz, 10 km, na so was, 15 km, ja wie das läuft, 20 km, die Sonne geht auf, der Himmel erstrahlt, die Vögel zwitschern. Könnte noch weiter laufen, muss aber zum Mittagessen zuhause sein.
Eine Woche später der Reutlinger Stadtlauf, dann ein Marathönchen (Ermstal Marathon) zur Stärkung des neuen Selbstvertrauens und dann…wie Kerstin versprochen nach Luzern zur Rütli Challenge (Bericht folgt).
Zwei Läufe habe ich in dieser Zeit absagen müssen, aber das ist schon fast wieder vergessen.

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Saisonstart 18

Zwei Läufe in den Frühling
– der Jokertrail
– der 24h Spendenlauf in Heibronn
Denkt man sich so.
Stattdessen: volles Winterprogramm. In Heidelberg war es nicht möglich ohne Spikes zu laufen.In Heilbronn kämpften wir gegen Kälte, Wind und Schnee.
Siehe Berichte.

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